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„7 Gründe, kein Organspender zu sein“

Ich scrollte durch meinen News Feed auf Facebook und stieß auf diesen Beitrag von The Odyssey:

Screenshot des Facebook-Beitrags

„7 Gründe, kein Organspender zu sein“

Ich hörte auf zu scrollen. Als Studentin in dieser Klasse und als Organspenderin war ich neugierig auf die Gründe, die gegen eine Organspende sprechen. Also habe ich geklickt. Und das sah ich:

Screenshot des Odyssey-Artikels

„Eigentlich gibt es gar keine.“

Ich schimpfte mit mir selbst, weil ich dem Clickbait erlegen war, aber ich staunte über die Brillanz dieser Taktik.

Dieser Beitrag zieht Organspender wie mich an, weil er unsere Überzeugungen in Frage stellt. Ich wollte wissen, wie jemand auf sieben triftige Gründe kommen kann, kein Organspender zu werden. Er spricht aber auch diejenigen an, die keine Organspender sind, indem er ihre Entscheidung bestätigt.

Der Artikel beginnt mit Statistiken über die Diskrepanz zwischen der Zahl der Menschen, die Organspenden unterstützen, und der Zahl der Menschen, die ihre Unterstützung durch eine Organspende bekunden. In den Vereinigten Staaten ist die Nachfrage nach Organen viel größer als das Angebot. Jeden Tag sterben Menschen, die auf der Warteliste für eine Organtransplantation stehen.

In einem Versuch, diese Ungleichheiten zu ändern, räumt der Autor mit sieben Gerüchten auf, die einen davon abhalten könnten, Organspender zu werden.

Zwei Gerüchte, die in dem Artikel angesprochen werden, wurden zuvor im Unterricht diskutiert: „Wenn die Ärzte wissen, dass ich ein Organspender bin, werden sie nicht so sehr versuchen, mein Leben zu retten“ und „Die Ärzte sind sich vielleicht nicht zu 100 Prozent sicher, dass ich tot bin.“ Diese Gerüchte sind nicht unbegründet. Es gibt Fälle von vermeintlich hirntoten Patienten, die während der Organentnahme „aufwachen“, wie diese Frau aus New York. Inzwischen gibt es jedoch Gesetze und Praktiken, die verhindern, dass sich solche groben Versehen wiederholen.

Ein weiteres weit verbreitetes Gerücht, an das ich sogar selbst geglaubt habe, ist, dass Organspenden eine Beerdigung im offenen Sarg ausschließen. Wenn die Amerikaner den Irrglauben hegen, dass eine Organspende mit den üblichen Bestattungspraktiken kollidiert, kann ich die Entscheidung, kein Spender zu werden, verstehen. Die Herausforderung besteht jedoch darin, die Menschen über die Realitäten der Organspende aufzuklären.

Ich denke, dieser Artikel ist ein ausgezeichneter erster Schritt, um die Öffentlichkeit über die Organspende zu informieren. Im Zeitalter der Technologie bilden sich viele Menschen ihre Meinung anhand von Beiträgen wie diesem auf Facebook. Auch wenn die Argumentation manchmal zu emotional wird, so ist sie doch durch Beweise untermauert. Wenn Sie mehr über andere verbreitete Gerüchte über Organspenden erfahren möchten, lesen Sie den Originalartikel hier.

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