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Gelege (Eier)

Die Gelegegröße ist von Art zu Art sehr unterschiedlich, manchmal sogar innerhalb derselben Gattung. Auch innerhalb derselben Art kann sie aufgrund vieler Faktoren wie Lebensraum, Gesundheit, Ernährung, Raubdruck und Jahreszeit variieren. Variationen in der Gelegegröße können auch Unterschiede im optimalen Reproduktionsaufwand widerspiegeln. Bei Vögeln kann die Gelegegröße innerhalb einer Art aufgrund verschiedener Merkmale variieren (Alter und Gesundheit des Weibchens, Fähigkeit des Männchens, Nahrung zu liefern, und Fülle der Beute), während einige Arten determinierte Leger sind und eine artspezifische Anzahl von Eiern legen. Langlebige Arten neigen dazu, kleinere Gelege zu haben als kurzlebige Arten (siehe auch die Theorie der r/K-Auswahl). Die Entwicklung der optimalen Gelegegröße wird auch durch andere Faktoren wie Konflikte zwischen Eltern und Nachkommen vorangetrieben.

Bei Vögeln hat der Ornithologe David Lack die Regulierung der Gelegegröße intensiv erforscht. Er schlug vor, dass die optimale Gelegegröße bei Arten mit Jungvögeln durch die Anzahl der Jungen bestimmt wird, die ein Elternteil bis zum Ausfliegen ernähren kann. Bei präsozialen Vögeln stellte Lack fest, dass die Gelegegröße durch die Nährstoffe bestimmt wird, die den eierlegenden Weibchen zur Verfügung stehen. Eine experimentelle Studie an Ringelgänsen (Black Brant), die selten mehr als fünf Eier legen, ergab, dass die Wahrscheinlichkeit, dass aus einem Ei erfolgreich ein flügges Jungtier hervorgeht, von 0,81 bei Gelegen mit zwei Eiern auf 0,50 bei Gelegen mit sieben Eiern abnahm, während die Nistdauer mit zunehmender Zahl der gelegten Eier anstieg. Dies deutet darauf hin, dass es für weibliche Blesshühner keinen Vorteil bringt, mehr als fünf Eier zu legen.

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