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Magenlipome

Gastrische Lipome sind eine ortsspezifische Unterart der gastrointestinalen Lipome und stellen einen seltenen gutartigen mesenchymalen Tumor des Magens dar. Sie können im CT sicher diagnostiziert werden.

Epidemiologie

Magenlipome sind selten und machen <5 % der gastrointestinalen Lipome und <1 % aller Magenneoplasien 2 aus.

Klinische Präsentation

Patienten können sich mit Schmerzen, oberen gastrointestinalen Blutungen, Dyspepsie und/oder Magenausgangsobstruktion vorstellen, obwohl sie typischerweise asymptomatisch sind, wenn sie klein sind.

Pathologie

Magenlipome sind typischerweise sessil, solitär (75 %) und am häufigsten im Antrum des Magens lokalisiert. Sie befinden sich eher submukös als subserös. Magenulzerationen sind häufig.

Histologie

Gastrische Lipome bestehen aus reifen Fettzellen, die von einer fibrösen Kapsel umgeben sind.

Radiologische Befunde

Fluoroskopie

Die Befunde sind bei Kontrastmitteluntersuchungen des oberen Gastrointestinaltrakts unspezifisch, wobei Füllungsdefekte und ein zentrales Bullauge, das eine Ulzeration widerspiegelt, häufig sind 2,3.

CT

Gastrische Lipome zeigen sich als gut definierte, homogene Läsionen mit hoher Fettdichte (-70 bis -120 ist diagnostisch) 2.

Differenzialdiagnose

  • Bei fluoroskopischen Untersuchungen sollte immer an GIST gedacht werden 4

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