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Sprichst du Amerikanisch? Sea to Shining Sea . Standard American| PBS

Bittet man eine Gruppe von Experten um eine Definition von Standard AmericanEnglish, so wird man paradoxerweise feststellen, dass es keine Standardantwort gibt. Selbst die Redakteure des American Heritage Dictionary sind vorsichtig, ihre Definition zu qualifizieren. Sie stellen fest:

Personen, die sich auf den Begriff „Standard English“ berufen, machen selten klar, was sie darunter verstehen, und neigen dazu, die unbequemen Zweideutigkeiten, die dem Begriff inhärent sind, zu überspielen.

American Heritage führt weiter aus, dass der Begriff:

sehr dehnbar und variabel ist, da das, was als Standardenglisch gilt, sowohl vom Ort als auch von den besonderen Varianten abhängt, mit denen das Standardenglisch verglichen wird. Eine Form, die in einer Region als Standard gilt, kann in einer anderen als Nicht-Standard gelten…

Wo führt uns das hin? American Heritage legt nahe, dass es keinen einzigen, allgemein akzeptierten Standard dafür gibt, wie man amerikanisches Englisch spricht oder schreibt. Dennoch haben Schulsysteme, professionelle Kommunikatoren und Unternehmen Standards, und es überrascht nicht, dass sich die Regeln (zumindest für die Grammatik) nicht dramatisch von Ort zu Ort unterscheiden.

regional american dialect map/pisoni clopper

Das Schwierigste ist es, einen Akzent zu finden, der den Standard setzt.Das Englisch, das in den Midlands der Nation gesprochen wird, wird oft als das neutralste oder „Mainstream“-Englisch bezeichnet. Sie wird häufig als die Sprache der Fernsehsender bezeichnet. Aber wie der Linguist Matthew Gordon erklärt, handelt es sich auch nicht um akzentfreies Englisch. Aus einer Reihe von Gründen könnte die mitteldeutsche Variante mit der Zeit ihren Status als Vox Media verlieren.

Nicht wirklich echt

Die „akzentfreie“ Variante, die manchmal als StandardAmerican oder Standard Speech bezeichnet wird, wird von Akzenttrainern gelehrt. Diese Form ist eigentlich ein idealisierter Dialekt – das heißt, sie wird nirgendwo wirklich gesprochen, sondern durch professionelles Training erworben. Schauspieler und professionelle Sprecher (darunter auch einige aus den Midlands!) nehmen oft an Kursen zur „Akzentreduzierung“ teil, um regionale oder soziale Klänge in ihrer Sprache zu verlieren. Das ist eine Menge Arbeit.

Natalie Baker-Shirer, Akzenttrainerin und Schauspiellehrerin an der CarngieMellon University, erklärt:

„Standard Speech“ wird in Amerika nirgends gesprochen. Sie basiert auf der RP (British Received Pronunciation), die Anfang des 20. Jahrhunderts von dem Linguisten William Tilly mit amerikanischen Abwandlungen übernommen wurde. Diese Abwandlungen, dieser authentische „amerikanische“ Klang, basierte lose auf der Sprache der nordöstlichen Bevölkerung der USA. Er wurde von den kultivierten, gebildeten und weitgereisten Menschen der damaligen Zeit gesprochen. Hören Sie sich alte Filme an, um es zu hören.

Baker-Shirer schränkt, wie auch das American Heritage Dictionary, ein, ob diese Art der Sprache „korrekt“ ist. Sie schreibt:

Nach Daniel Jones, An English PronouncingDictionary, „gibt es unzählige andere Möglichkeiten, das Englische auszusprechen, und ich behaupte nicht, dass RP an sich „besser“ oder „schöner“ ist als irgendeine andere Form der Aussprache.“

Formale Sprachgesetzgebung?

Ist es sinnvoll, weiterhin keine formale Norm zu haben, weil der Gebrauch des amerikanischen Englisch weltweit weit verbreitet ist? Die Antwort darauf ist möglicherweise fraglich. Im Gegensatz zu anderen Nationen haben die Vereinigten Staaten kein offizielles Sprachministerium und scheinen heute nicht näher daran zu sein, eines zu schaffen als in den Jahren nach der amerikanischen Revolution. Es ist also unwahrscheinlich, dass sich in absehbarer Zeit ein universeller Standard für amerikanisches Englisch herausbilden wird. (Ein bisschen wie Jefferson – und auf jeden Fall sehr amerikanisch.)

Leseempfehlungen/zusätzliche Ressourcen

  • Sterling, Polly. „Identity in Language: AnExploration into the Social Implications of Linguistic Variation“. Agora Journal (Winter, 2000): Texas A&M University. PDF-Version HTML-Version
  • Rosina Lippi-Green. Englishwith an Accent. New York:Routledge, 1997.

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